Die wechselvolle Geschichte des Hofes weist auf das Jahr 1366 zurück, wo die Herren von Liechtenstein des"Hof zu Wasser" errichten ließen.
Der jährliche Pachtzins betrug "7 Yren Most und 20 Star Roggen sowie ein halber Teil Wein, 1 Kitz, 2 Hennen und 20 Eier", wie aus der Chronik hervorgeht. Die Nähe einer Quelle versprach Fruchtbarkeit und Reichtum. Viehzucht und Weinwirtschaft brachten das Anwesen zum Erblühen. Zum Dank stiftet "1522 (...) Peter Wasserer einen ewigen Jahrtag in der Völser Pfarrkirche, der am Montag nach Misercordia gehalten werden soll".
Aber auch Tiefpunkte sind dokumentiert: "Nach dem Tod vom Wirt zu Oberatzwang vom Wassererhof 1776 stellte sich ein katastrophaler Vermögensabgang von 11.000 Gulden heraus, das bedeutete den Konkurs".
In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts erlebte das Anwesen einen weiteren Niedergang.